Rechtsschutzversicherung auf Reisen
Wer sich auf seinen wohl verdienten Urlaub oder anderweitige Reisen vorbereitet, sollte sich überlegen, eine Rechtsschutzversicherung abzuschließen. Schnell kann es zu unvorhergesehenen Problemen kommen, die anwaltliche Beratung oder gar Vertretung vor Gericht erfordern. Verspätete Flüge, dreckige Hotelzimmer, Baulärm oder ein defekter Mietwagen, aber auch Verwicklung in Verkehrsunfälle etc. können nicht nur die Reise vermiesen, sondern im späteren Streitfall auch zu einer enormen finanziellen Belastung führen. Doch hierfür kann man mit einer Rechtsschutzversicherung vorbeugen.
Aufgrund der Vielzahl der Tarife, Beiträge und Versicherer sollte man sich vorher genügend Zeit nehmen, um zu vergleichen. Ist die Entscheidung gefallen, müsste der Vertragsschluss ca. ein halbes Jahr vor Reisebeginn liegen. Grund dafür ist der Ablauf der oftmals bestehenden Wartezeiten. So kann man sicher sein, den Versicherungsschutz nicht zu gefährden.
Eine Rechtsschutzversicherung fürs Ausland sollte eine Versicherungssumme von mindestens 100.000 EUR enthalten. Solche Policen sind meist kostengünstig. Bei Geschäftsreisen empfiehlt sich eine höher bezahlte Rechtsschutzversicherung fürs Ausland. Eine spezielle Reise Rechtsschutzversicherung bietet Schutz bei möglichen Problemen im Zusammenhang mit der Reise, z.B. Unterkunft, Flug oder Lärm. Oftmals deckt aber auch schon eine "normale" Rechtsschutzversicherung die Kosten bei kurzfristigen Auslandsaufenthalten bis zu einer Höchstsumme ab. Allerdings sollte man sich hierfür genauestens beim Versicherer erkundigen.
Die Verträge laufen meist ein Jahr und sind unbegrenzt gültig, sofern man sie nicht mit der angegebenen Frist kündigt. Zu beachten ist, dass der Versicherungsschutz eventuell ganz oder teilweise verloren geht, wenn die Beiträge ein bzw. mehrere Male nicht pünktlich gezahlt werden. Ob sich dieser Kostenaufwand überhaupt lohnt, sollte jeder für sich selbst entscheiden. Die Hauptsache ist, man kann beruhigt seine Reise antreten.